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Fieberkraut (Chrysanthemum parthenium) 

Fieberkraut (auch: Tausendgüldenkraut) ist ein sehr scharfes Kraut, gehört jedoch zu den besten, gegen Migräne.

Standort: Auf trockenen Wiesen, an Waldrändern und in Gebüschen.

Aussehen: 20 bis 50 cm hoher, oben verästelter Stengel mit eiförmig-lanzettlichen gegenständigen Blättern. 

Blüte: Büschelige Doldenrispe mit rosaroten Einzelblüten. Die Blüte ist nur morgens bei Sonne geöffnet. 

Blütezeit: August bis September. 

Sammelzeit: Das Kraut während der Blüte. 

Verwendung: Kraut. 

Wirkstoffe: Bitterstoff, ätherisches Öl, Phytosterin.

Fieberkraut gehört wie Enzian, Bitterklee, Kalmus, Engelwurz, Benediktenkraut und Isländisch Moos zu den Bittermitteln.

Es regt die Magen- und Darmmuskulatur zu stärkerer Tätigkeit an, fördert den Speichelfluss, lockt die Magensäfte und wirkt gallefördernd. Darüber hinaus ist es ein allgemein kräftigendes Mittel. Tausendgüldenkraut muss über längere Zeit genommen werden!

Es ist angezeigt bei Appetitlosigkeit (besonders der Kinder), bei Salzsäuremangel des Magens und damit verbundenen Beschwerden, bei Leber- und Gallenblasenleiden - besonders wenn sie mit Blähungszuständen und Verstopfungen einhergehen - und bei Blutarmut mit Erschöpfungszuständen. 

Den frischen Saft des Tausendgüldenkrautes kann man zur Behandlung von fistelnden Wunden und von Ekzemen (Grind) mitverwenden. 

Man nimmt 1 bis 11/2 Teel. Kraut auf 1 Tasse Wasser, setzt kalt an und lässt über Nacht ausziehen. Morgens kocht man kurz auf und trinkt jeweils 1/2 Std. vor dem Essen mehrmals tägl. 1 Tasse.

Trinken Sie 3mal täglich 1 kleine Tasse Aufguss oder geben Sie ein Blatt an Salat oder auf ein belegtes Brot.

In Reformhäusern gibt es auch Tabletten.