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Kajeputöl (Melaleuca alternifolia)

Das Cajeputöl hilft gegen viele Beschwerden

Stark aromatisch – so riechen die zerriebenen Blätter des Cajeputbaums.

Die immergrüne Pflanze wächst in Australien, Malaysia und auf den Philippinen, ihr ätherisches Öl aber ist weltweit bekannt. Es hilft gegen vielerlei Beschwerden, unter anderem lindert es Schmerzen, hilft bei Infektionen, Entzündungen und bei Pilzerkrankungen. Kranke nutzen es bereits seit dem 17. Jahrhundert. Selbst gegen so verheerende Erkrankungen wie Cholera verordneten Mediziner damals das Cajeputöl.

Schon von weitem schimmert die Borke des Baums silbrig-weiß. Daher auch der Name „Cajeput“, der „weißes Holz“ bedeutet. Der Cajeputbaum (Melaleuca leucadendra) gehört zur Familie der Myrtengewächse (Myrtaceae). Er ist ein naher Verwandter des ebenfalls für sein heilendes Öl bekannten Teebaums.

Das Cajeputöl wird aus den Blättern und den frischen Zweigen der Pflanze mit Hilfe von Wasserdampfdestillation gewonnen. Es riecht etwas milder als das Eukalyptusöl und enthält hauptsächlich Eucalyptol sowie weitere Alkohole und Aldehyde. Seine Anwendungen sind sehr vielfältig.

Anwendung

Äußerlich angewandt hilft das Öl beispielsweise bei Hautbeschwerden wie Akne und Hautentzündungen. Schuppenflechte und Schmerzen der Haut sind weitere Einsatzgebiete. Überhaupt lindert das Cajeputöl vielerlei Schmerzen, so auch Zahn- und Ohrenschmerzen.

Inhalationen mit dem Öl des Cajeputbaums vertreiben Erkältungen und sind auch bei chronischen Atemwegserkrankungen zu empfehlen. Schleim- und krampflösende Eigenschaften helfen, den Husten zu besiegen und unterstützen Patienten bei Entzündungen der Stirn- und Nasennebenhöhlen.

Die schmerzlindernde und leicht erwärmende Eigenschaft des Cajeputöls ist hilfreich bei Massagen gegen verspannte und schmerzende Muskeln. Weitere Einsatzgebiete sind Arthritis, Neuralgien und Hexenschuss. Selbst gegen Rheuma helfen die Wirkstoffe des Cajeputbaums. Hier sind Einreibungen und Wickel zu empfehlen.

Innerlich eingenommen hilft das Öl unter anderem bei Blasen- und Harnröhrenentzündung sowie bei Magenkrämpfen und Darmproblemen.

Eine Besonderheit des Cajeputöls – es ist dem weiblichen Sexualhormon Östrogen sehr ähnlich. Frauen in den Wechseljahren können das Öl zur allgemeinen Stärkung innerlich einnehmen, eine Einreibung der Kopfhaut kann bei Haarausfall helfen.

Frisch und fruchtig ist der Duft, den die Cajeputessenz hinterlässt, wird sie in einer Duftlampe verwendet. Er soll die Abwehrkräfte stärken und gleichzeitig anregend und klärend auf Geist und Gemüt wirken.

Nicht geeignet ist das Cajeputöl für Babys, Kleinkinder und Schwangere.