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Die Zubereitung von Heilpflanzen

Das Trocknen und konservieren von der Heilpflanze sind Teile der Zubereitung

Heilpflanzen erfreuen sich mittlerweile wieder großer Beliebtheit. Das liegt vor allem daran, dass sie wichtige Wirkstoffe auf natürliche Weise bereitstellen.

Deshalb kann mit ihrer Verwendung eine breite Wirksamkeit und gute Verträglichkeit erzielt werden. Im Gegensatz von Wirkstoffen auf chemischer Basis sind natürliche Wirkstoffe aus Heilpflanzen nebenwirkungsarm. Außerdem ist das Risiko von Wechselwirkungen mit andern Heilpflanzen oder Nahrungsmitteln minimiert.

Die Anwendung von Phytopharmaka erlaubt also eine Konzentration auf das Heilergebnis, ohne negative Nebeneffekte berücksichtigen zu müssen. Bei der Zubereitung von Heilpflanzen ist es sehr wichtig, dass die angegebenen Zeiten beachtet werden.

Die Inhaltsstoffe der Pflanzen lösen sich nämlich in bestimmten zeitlichen Abständen. Außerdem sollte die Zubereitung in einem geschlossenen System erfolgen, um den Verlust von ätherischen Ölen in der Luft zu verhindern.

Herstellung eines Aufgusses

Nach der sorgfältigen Auswahl des Heilkrauts wird eine vorher abgewogene Menge mit kochendem Wasser aufgegossen. Nach einer Ziehzeit von zehn bis 15 Minuten wird durch ein spezielles Teesieb abgeseiht. Allgemeingültige Aussagen zu der Menge können an dieser Stelle nicht gemacht werden.

Die Menge richtet sich unter anderem nach der konkreten Pflanze, dem angestrebten Zweck und danach, ob die verwendete Pflanze trocken oder frisch ist. Jedoch werden in den meisten Fällen 150 Milliliter Wasser verwendet, um zwischen zwei und vier Gramm der getrockneten Pflanze aufzugießen. Bei Giftpflanzen muss die Menge selbstverständlich deutlich geringer sein. In diesem Fall ist der Rat eines Experten unabdingbar, um gefährliche Risiken für die Gesundheit auszuschließen. Bei frischen und zerkleinerten Pflanzen nimmt man in einem Großteil der Fälle für die angegebene Menge Wasser vier oder fünf Esslöffel.

Bei Aufgüssen mit Früchten, die vorher in einem Mörser zerkleinert werden sollten, genügen ein oder zwei Teelöffel für die Zubereitung.

Auszug mit kaltem Wasser

Ein Kaltwasserauszug erfordert bei gleicher Vorgehensweise eine längere Ziehzeit, die einige Stunden in Anspruch nimmt.

Anleitung für die Abkochung

Für die Abkochung werden die Teile der Pflanzen zunächst in kaltem Wasser angesetzt. Dann wird das Wasser zwischen fünf und zehn Minuten gekocht. Anschließend werden die Pflanzen durch das Teesieb abgeseiht. Es genügt eine geringere Menge Pflanzen als beim Auszug.

Hier ist eine Liste von möglicher Zubereitung der Heilpflanze